Steffen Papendorf, Geschäftsführer der im brandenburgischen Jüterbog ansässigen Neumarkt Fleischerei GmbH, bringt es schnell auf den Punkt: „Für uns Mittelständler ist das ein Segen!“ – und meint damit die Software zur Unternehmenssteuerung pep4, die ihm viele Entscheidungen fundierter treffen lassen.
Zweimal Erster! Als APRO.CON-Kunde der ersten Stunde zählt die Neumarkt Fleischerei GmbH gleichzeitig auch zu den ersten Kunden, die ihre APRO.CON Warenwirtschaft um die Unternehmenssteuerung pep4 erweiterten. „Wir wurden rasch hellhörig, als Ebby Frieman vor drei, vier Jahren auf uns zukam und uns auf die pep4 Software ansprach“, so Steffen Papendorf. „Nachdem wir schon gut zwei Jahrzehnte mit APRO.CON in der Warenwirtschaft arbeiteten, entpuppte sich pep4 schnell als genau das, was wir suchten: eine Software, mit der wir über den Gesamtbetrieb und die einzelnen Filialen detaillierte Auswertungen machen und unsere Planungen wesentlich besser präzisieren können.“
Hopp oder Top?
Steffen Papendorf nennt einige Beispiele, bei denen pep4 seine Stärken ausspielt. „Wenn wir uns früher damit auseinandersetzten, ob wir einen neuen Standort als Filiale übernehmen, war – ehrlich gesagt – die Entscheidung ‚Machen oder nicht machen?´ oft auch viel aus dem Bauch heraus. Letztlich fehlte es häufig an belastbaren Zahlen. Heute können wir mit pep4 ein solches Szenario vorab gut durchspielen und simulieren. Dabei geht es nicht nur um das Ansetzen der Kosten für die Miete, das Personal und den Wareneinsatz je nach dem zu erwartenden Umsatz. Viel spannender ist, dass wir mit pep4 die Wechselwirkungen mit unserer Produktion und den anderen Filialstandorten auf Basis von Echtzahlen durchspielen können. Benötigen wir etwa zusätzliches Personal, ein weiteres Fahrzeug, eine neue Liefertour? Wie wirken sich die Zusatzmengen auf meine kalkulatorischen Kosten aus? Die Mengen, die bewegt werden und mit denen wir rechnen, sind dabei mit Echtzahlen aus unserer Warenwirtschaft hinterlegt. So kommen wir viel besser zu hieb- und stichfesten Aussagen und Entscheidungen.“
Fundierte Preisfindung im Großhandelsgeschäft
Große Schwerter wie Überlegungen zur Übernahme einer neuen Filiale stehen nicht jeden Tag im Raum. Aber große Zahlen kommen schnell ins Spiel, wenn es ins Großhandelsgeschäft geht. „Wir sind mittlerweile so ziemlich die einzigen in der Region, die noch individuelle Produkte herstellen. Das macht uns als Regionalanbieter interessant“, so Steffen Papendorf. „Und hier hilft uns die Unternehmenssteuerung gewaltig. Über die Simulation der Mengen und deren Auswirkungen auf unsere Effektivität wissen wir über unsere Grenzkosten heute sehr, sehr gut Bescheid. Ich gebe zu: Ohne pep4 hätte ich nicht erkannt, dass wir einen Artikel, den wir in unseren Filialen bereits sehr preiswert abgeben, auch dem Großhandel zu äußerst attraktiven Konditionen anbieten können. Dass deshalb, weil wir aus pep4 heraus gut beurteilen können, ob wir für die Mehrmenge weiteres Personal benötigen und ob damit zwangsläufig zusätzliche Verarbeitungskosten anfallen. Und das ist einfach genial, dass ich auch die Wechselwirkungen auf alle anderen Produkte einsehen kann. Ich sehe, welche Kosten ein Artikel jede Woche deckt und welchen Beitrag die Menge zur Fixkostendegression der Produktion leistet. Das macht auch sofort sichtbar, wenn ein Artikel zwar knapp kalkuliert, durch seine große Menge aber dennoch enorm wichtig für unseren Betrieb ist.“
Zurück zum Alltag
Wo gewinne ich, wo verliere ich? Mit pep4 hat die Neumarkt Fleischerei ein wirkmächtiges Analyse- und Steuerungsinstrument an der Hand, dass sehr detaillierte Einblicke liefert. Wie wirtschaftlich sind meine Filialen? Nicht immer verbirgt sich hinter der größten Zahl auf dem Papier auch die höchste Effektivität und Wirtschaftlichkeit. pep4 stellt eine Vielzahl an Kennziffern und Parametern zur Verfügung, um sich proaktiv auf Spurensuche bei möglichen wirtschaftlichen Fehlentwicklungen, aber auch zum Erkennen neuer, zusätzlicher Geschäftschancen zu machen. Steffen Papendorf: „Die Möglichkeiten, welche die Software uns bietet, sind unendlich groß und der Nutzen für unseren Betrieb unbestritten. Gleichzeitig sollte man sich nichts vormachen. Es braucht schon eine gewisse Bereitschaft, sich in die Software einzuarbeiten, wenn man zuvor noch keine Erfahrung mit einem solchen Tool hatte. Herr Frieman hat uns – meine Kollegin und Prokuristin Diana Hagendorf sowie mich, die wir beide mit pep4 hier arbeiten – von Beginn an dabei sehr gut unterstützt.“
Fazit:
Steffen Papendorf: „Für uns als Handwerksbetrieb, der keine Völkerstämme an eigenen IT-Mitarbeitern unterhält, ist es ein Segen, dass es mit pep4 eine solche auf die Branche zugeschnittene Software zur Unternehmenssteuerung gibt.“